Baubranche: Bautipp: Bei Kälte Baustelle kontrollieren!

Sinken die Temperaturen, sollten Bauherren besonderen Wert auf eine regelmäßige Baukontrolle legen. Denn wie der Verband Privater Bauherren e.V. aktuell mitteilt, sind nicht alle Baustoffe für den Einsatz bei Minusgraden geeignet. Dennoch werden die Herstellerangaben immer wieder aufgrund von Zeitdruck ignoriert und Baumaterialien bei winterlichen Bedingungen verarbeitet. Laut VPB können die meisten Baustoffe bis 5 Grad Celsius eingesetzt werden. Fallen die Temperaturen darunter, können frostbedingte Schäden auftreten. Entscheidend ist, Estrich oder Putz mehrere Tage erhärten und dann mehrere Wochen trocknen zu lassen. Bei Bauarbeiten um den Gefrierpunkt entstehen dann häufig Risse, eine fehlende Untergrundhaftung oder eine unzureichende Festigkeit. Ein zusätzlicher Aspekt: Bei steigender Warmluft steigt auch die Feuchtigkeit in die höheren Etagen und kondensiert, sobald sie auf kalte Flächen trifft. Dies ist eine optimale Grundlage für Schimmelbildung. Bauherren sollten diese Details daher bereits vor Vertragsabschluss festlegen und bei einem engen Zeitfenster für eine ausreichende Beheizung sorgen. In jedem Fall sollten bei einer regelmäßigen Baukontrolle die Außenluft, die Raumlufttemperaturen und die relative Luftfeuchte innen dokumentiert werden. © Fotolia.de / roxcon

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